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Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen EBA bauen und unterhalten Unterlagsböden und Bodenbeläge in Industriebauten, Sporthallen und öffentlichen Bauten.


Tätigkeiten

Böden in Fabriken, Werkstätten, Sporthallen oder Parkhäusern müssen grosse Belastungen aushalten. Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen wirken mit beim Einbau von diesen fugenlosen Böden aus Beton, Kunstharz, Gummi oder Steinholz.

In Teamarbeit bereiten sie den Untergrund mit Hilfe von Fräsen und Schleifmaschinen vor. Auf dieser Unterlage verlegen sie das Dämmmaterial. Darauf verteilen sie die zähflüssige Materialmischung und bringen diese mit Abziehlatten oder Maschinen auf die gewünschte Höhe.

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen giessen auch Unterlagsböden, in denen oft Bodenheizungen verlegt sind und auf die später Parkett, Keramikplatten, Kunststoff oder Teppich verlegt werden.

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen setzen verschiedene Maschinen ein. Viele Arbeiten erledigen sie aber von Hand und in gebückter oder kniender Haltung, was eine gute körperliche Verfassung erfordert.

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen arbeiten immer im Team. Sie kennen die Gefahren auf der Baustelle und schützen sich und ihre Mitarbeitenden, indem sie die Sicherheitsvorschriften beachten, Massnahmen zur Unfallverhütung treffen und die persönliche Schutzausrüstung tragen.

Damit die Umwelt nicht gefährdet wird, halten sie die Umweltschutzbestimmungen ein. Verbrauchte Baumaterialien und andere Abfälle entsorgen sie gemäss den betrieblichen Vorschriften.

Quelle: berufsberatung.ch

Ausbildung

  • Grundlage
  • Eidg. Verordnung vom 1.11.2013

  • Dauer
  • 2 Jahre

  • Bildung in beruflicher Praxis
  • In einem Unternehmen des Industrie- und Unterlagsbodenbaus

  • Schulische Bildung
  • Blockkurse an der Berufsfachschule Verkehrswegbauer in Sursee: insgesamt 18 Wochen, davon 2 Wochen Schwerpunktausbildung "Industrie- und Unterlagsbodenbau"

  • Berufsbezogene Fächer
    • Organisieren der Arbeiten und Gewährleisten von Arbeitssicherheit
    • Gesundheitsschutz sowie Umweltschutz
    • Ausführen allgemeiner Arbeiten im Verkehrswegbau
    • Ausführen von Arbeiten an schwimmenden Estrichen und Industrieböden

  • Überbetriebliche Kurse
  • Praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

  • Abschluss
  • Eidg. Berufsattest "Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA"

Voraussetzungen

  • Vorbildung
    • Abgeschlossene Volksschule
  • Anforderungen
    • handwerkliches Geschick
    • Zuverlässigkeit und Ausdauer
    • Teamfähigkeit
    • Körperkraft

Weiterbildung

  • Kurse
  • Angebote von Berufsfach- und Fachschulen, der Berufsfachschule Verkehrswegbauer sowie von Unternehmen des Verkehrswegbaus

  • Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ
  • Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen EBA können eine verkürzte Grundbildung als Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ machen (Einstieg ins 2. Grundbildungsjahr) Danach sind die gleichen Weiterbildungen möglich wie für Industrie- und Unterlagsbodenbauer/innen EFZ.

Berufsverhältnisse

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen arbeiten in Unternehmen, die im Bodenbau tätig sind. Ihre Arbeit beginnt frühmorgens, der Arbeitsort wechselt häufig.


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